Aus der Geschichte der Flaschenöffner

Wir halten sie für eine Selbstverständlichkeit, die es hier schon immer gab. Als wir geboren wurden, benutzten sie bereits alle um uns herum. Dennoch tauchte das erste davon erst zu Beginn des 19. Jahrhunderts auf und das zweite gegen Ende desselben Jahrhunderts. Die Rede ist von Dosen- und Flaschenöffnern – heute ganz alltägliche Bestandteile unseres Lebens und auch einer ganzen Reihe von Messern der Firma Mikov.

Das Patent für die Dose aus verzinntem Stahl erhielt 1810 der britische Kaufmann Peter Durand. Damit löste er das Problem der Lebensmittellagerung, was insbesondere für das Militär und das Reisen von großer Bedeutung war, doch das Problem des Öffnens blieb bestehen. Hammer oder Meißel gehörten definitiv nicht zu den sicheren und praktischen Werkzeugen. 

Es dauerte jedoch noch fast 50 Jahre, bis das erste Patent für einen Dosenöffner erteilt wurde. Es wurde 1858 in den USA an Ezra Warner vergeben. Es handelte sich dabei noch nicht um das einfache Werkzeug, das beispielsweise Mikov bei den Messern „Stovka“, „Praktik“ oder „Fixir“verwendet , doch der Weg dorthin war geebnet. 

Der Flaschenöffner für Kronkorken, den Mikov in seiner klassischen Form am Kellnermesser „Handy“herstellt , ist jedoch noch jünger. Noch fast während des gesamten 19. Jahrhunderts wurden Flaschen auf verschiedene Weise verschlossen, unter anderem mit Korken und Porzellanverschlüssen, die mit Draht befestigt wurden. Diese Methoden waren unzuverlässig; Bier oder Sodawasser in der Flasche waren oft verunreinigt oder das Kohlendioxid entwich. Ein sicheres und zuverlässiges System zum Befüllen, Verschließen und Öffnen von Flaschen, das wir bis heute verwenden, ließ sich der amerikanische Erfinder William Painter erst im Jahr 1892 patentieren. 

Painter’s System zum Verschließen von Flaschen verbreitete sich weltweit. Seine Beliebtheit verdeutlicht beispielsweise auch die Klinge des Repetitor-Messers , die die Form eines Kronkorkens hat. Der Grund dafür ist klar: Das Repetitor-Messer erinnert in seiner Form an den Bajonett, der von Soldaten im Grunddienst zu Zeiten der zweijährigen Wehrpflicht verwendet wurde. Und Soldaten tranken gerne Bier. 

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