Im Zusammenhang mit dem Referendum über den Verbleib in der Europäischen Union, das letzte Woche im Vereinigten Königreich stattfand (sog. Brexit), rechnet das Unternehmen Mikov nicht damit, dass es bei seinen Exporten oder Importen Verluste erleiden wird.
„Für die Herstellung von Messern und Werkzeugbau importieren wir Material aus anderen Ländern der Europäischen Union, ebenso wie unsere Exporte vor allem nach Deutschland, in die Niederlande und nach Frankreich sowie außerhalb Europas in die USA und nach Russland gehen“, erklärte Jan Marek, Vertriebsleiter bei Mikov.
Die einzige Komponente, die Mikov aus Großbritannien importiert, ist die Gleitfolie für die Messerunterlagen, die jedoch im Verhältnis zum Gesamtpreis des Messers praktisch vernachlässigbar ist. Daher würden sich weder ein deutlicher Wertverlust des Pfunds noch die mögliche Einführung von Zöllen auf den Preis der Messer auswirken.
Mikov ist derzeit der größte tschechische Hersteller von Sport-, Jagd-, Outdoor- und Taschenmessern. Bei seinen Produkten legt das Unternehmen Wert sowohl auf die Verarbeitungsqualität als auch auf das Design, was sich beispielsweise darin zeigt, dass es für seine „Pocket“-Messerkollektionin diesem Jahrden renommierten Designpreis „Czech Grand Design“ sowie den internationalen „Red Dot Award“ erhalten hat.