Selbst das hochwertigste Messer – sei es ein Metzger-, Küchen-, Jagd- oder etwa ein militärisches Spezialmesser – wird durch den Gebrauch stumpf. Paradoxerweise ist es bei vielen von uns nicht das häufige Schneiden, das die Messer abnutzt, sondern vielmehr die unsachgemäße Lagerung.
Lassen wir nun einmal das häufige Spülen der Messer in der Spülmaschine beiseite, wo aggressive Reinigungsmittel die feine Struktur des Stahls angreifen. Gerade das achtlose Wegwerfen des Messers in die Schublade der Küchenzeile zwischen das Besteck führt dazu, dass an der schön geschliffenen Klinge Kerben entstehen, das Messer schneidet dann sehr schlecht und muss immer wieder geschliffen werden.
Wie bewahrt man Küchenmesser also richtig auf? Es gibt mehrere Möglichkeiten. Sehr effektiv ist die Verwendung eines Holzblocks mit Löchern für die Messer, in den wir die gereinigten Messer nach dem Gebrauch immer einstecken. Den Messerblock können wir auf der Arbeitsfläche der Küche platzieren und haben so unsere Messer immer griffbereit. Ganz abgesehen davon, dass er auch eine hübsche Dekoration sein kann, die das Erscheinungsbild jeder Küche ergänzt.
Es gibt aber auch andere Alternativen – manche bevorzugen eine Magnetleiste, an der jedes Messer seinen festen Platz hat, andere wiederum setzen beispielsweise auf Kunststoff-Organizer. Und Profis, die ihre Messer oft mit sich führen müssen, entscheiden sich wiederum für die Aufbewahrung beispielsweise in einem praktischen Koffer.
Ganz gleich, für welche der oben genannten Varianten Sie sich entscheiden oder ob Sie eine andere Aufbewahrungsmöglichkeit wählen – es gilt immer der Grundsatz, dass Messer trocken gelagert und ihre Klingen vor Stößen geschützt werden sollten.