
Große Aufmerksamkeit erregte natürlich der Bajonett für das Sturmgewehr BREN 2, das wir nach dem industriellen Muster der Firma Česká Zbrojovka – Colt CZ herstellen, sowie das Spezial-Sturmmesser UTON, das in einer ganzen Reihe von Varianten auf dem Markt erhältlich ist. Großes Interesse galt natürlich auch den Messerserien des Projekts „Kriegsveteran“, das vom Militärischen Solidaritätsfonds unterstützt wird. Wir freuen uns nicht nur über die Aufmerksamkeit der Veteranen selbst, sondern vor allem auch über das Interesse der breiten Öffentlichkeit. Deshalb wollen wir intensiv an diesem Projekt weiterarbeiten und es weiterentwickeln.

Freut hat uns aber auch das große Interesse an Nachbildungen historischer Blankwaffen aus der Ersten Republik, insbesondere an der Parade-Säbel-Variante 24/27, dem Gedenk-Degen, dem Zoll-Degen Modell 1932 in der Ausführung „LEV“ und dem Flieger-Degen Modell 27. Die Waffen bestechen nicht nur durch ihre präzise Ausführung, sondern auch durch die Geschichten der Persönlichkeiten, die hinter ihrer Entstehung stehen.
Eine Neuheit und ein schönes Beispiel in diesem Bereich ist gerade der Fliegerdegen Modell 27. Hinter seiner Entstehung stand General Stanislav Čeček, eine inspirierende, markante Persönlichkeit der Armee der Ersten Republik, ein Mann von weitem Horizont und großem Charisma. Es war interessant zu beobachten, wie viele Besucher unseres Standes, insbesondere aus den Reihen der Armee, aber auch aus den Fachmedien, diesen Mann kennen und schätzen.
Das Interesse an Militärgeschichte, das wir durch die Herstellung originalgetreuer Nachbildungen von Blankwaffen fördern möchten, ist keineswegs nur ein selbstzweckhaftes Hobby. Ein Beispiel dafür ist auch der Verein „Čeští RAFáci“ – eine Gruppe von Enthusiasten in historischen Uniformen, die unter Schülern Aufklärungsarbeit über den Kampf unserer Flieger im Zweiten Weltkrieg leistet.